Zitat des Tages

Werbung

Lesenswert:

NachDenkSeiten - Die kritische Website

Einloggen

Lost Places

Lost Places

In dieser Kategorie finden sich alle unsere Fotos zu unserem Lieblingsthema. Bitte habt Verständnis dafür, daß bei den meisten Galerien kein Ort, keine Anschrift und keine Koordinaten zu finden sind. Diese Angaben veröffentlichen wir grundsätzlich nur bei Orten, die schon zu bekannt oder zu heruntergekommen sind. Viel zu oft haben wir gesehen, wie ein schöner versteckter Ort auf einmal in aller Munde war - und dann schlagartig von Vandalen "besucht" und zerstört wurde. Dem werden wir keinen Vorschub leisten! Bitte keine Anfragen zu den Locations, wir werden die nicht beantworten. Vielen Dank für Euer Verständnis!

Die Irrenanstalt am Domjüch-See

Irrenanstalt Dömjüchsee
 

Die Wikipedia leitet den (lesenswerten!) Artikel über die frühere Irrenanstalt so ein: "Die Mecklenburg-Strelitz'sche Landesirrenanstalt Domjüch (ab 1934 Heil- und Pflegeanstalt Domjüch), umgangssprachlich auch Domjüch genannt, war eine Nervenheilanstalt in Mecklenburg. Die Ruinen der Anstaltsgebäude liegen am Ufer des Domjüchsees im Neustrelitzer Stadtteil Strelitz-Alt und stehen unter Denkmalschutz." 

Als ich ca. November 2010 die Ruinen besuchen konnte, herrschte ein echtes Novemberwetter - kalt, grau, neblig. Den Fotografien tat es gut, denn zu diesem Ort mit der finsteren Geschichte paßt kein fröhlicher Sonnenschein.

Weiterlesen: Die Irrenanstalt am Domjüch-See

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Das alte Krematorium

Das alte Krematorium

1910 wurde es eingeweiht, und blieb keine 100 Jahre in Betrieb. Es steht unter Denkmalschutz, aber Witterung, normaler Verfall und - natürlich - Vandalen haben aus diesem eigentlich recht gelungenen Bau eine abbruchreife Ruine gemacht. Die Technik ist (bzw. "war" am 01.07.2012) noch fast vollständig vorhanden, obwohl Metalldiebe ihre Spuren bereits hinterlassen hatten.

Der Zugang ist normalerweise verrammelt, aber manchmal sind die Türen wieder auf (Galerie, Keller). Ich bin durch die offene Kellertür hineinspaziert - gut, wenn man eine sehr gute Taschenlampe dabeihat! Es ist im Untergeschoß finster wie nur irgendwas, weil es kaum Oberlichter oder Kellerfenster gibt.

Weiterlesen: Das alte Krematorium

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Die belgische Chemiefabrik

 

An einem schönen Mai-Tag, nach dem Besuch eines stillgelegten Bahnbetriebswerkes in Belgien (der Lokomotivfriedhof mit den vielen Loks, die noch in und vor den Hallen stehen, Ihr erinnert Euch da sicher: Das dunkle Depot) war noch etwas Zeit, um auf dem Rückweg ins Hotel nach B. diesen kleinen Fund aufzusuchen. Wie üblich fahre ich mit Google Maps und der Satellitenansicht ja meine Strecken nach einem bestimmten Suchschema ab. Inzwischen konnte ich meine Methode ziemlich treffsicher zurechtfeilen. So traf ich auch auf diese Gebäudestruktur am Rande zweier großer Verkehrswege.

Weiterlesen: Die belgische Chemiefabrik

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Das Sonderwaffenlager Lahn

Das Sonderwaffenlager Lahn

Das Atomwaffenlager Lahn ist ein - von der Geländegröße her - eher kleines Lager. Hier befanden sich während des Kalten Krieges und auch Jahre danach Atomwaffen der US-Armee. Der Einsatz der Atomwaffen wäre erfolgt, nachdem die damalige Sowjetunion "den Westen" angegriffen hätte. Mit anderen Worten, sowjetische Truppen hätten sich bereits in Deutschland befunden, wenn die Atomwaffen eingesetzt worden wären. Oder mit noch deutlicheren anderen Worten: die USA hätten ganz Deutschland in einen Haufen atomarer Asche verwandelt und den Rest Europas auf Ewigkeit verstrahlt, um es den Sowjets mal so richtig zu zeigen!

Weiterlesen: Das Sonderwaffenlager Lahn

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Der geheime Regierungsbunker (Kelvedon Hatch)

Bei meinem Besuch in Südengland 2012 stieß ich - eher zufällig durch eine Anzeige in einem lokalen Blättchen - auf diesen Bunker. Es war trotz der genauen Anschrift und trotz einer aktuellen Navi-Karte gar nicht so einfach, ihn zu finden. Mehr als einmal bin ich an der Einfahrt vorbeigefahren. Überall wiesen die typisch britischen "weiß-auf-braun" Hinweisschilder auf den "Secret Nuclear Bunker" hin (Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Secret" ist ja schon recht witzig), nur die eigentliche Einfahrt trug kein Schild. Dann war es aber doch soweit.

Weiterlesen: Der geheime Regierungsbunker (Kelvedon Hatch)

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Die Flugzeugführerschule Hagenow

1935 wurde durch die Machthaber des Dritten Reiches die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, und es begann eine Zeit der hemmungslosen Aufrüstung. Kein Wunder, dass so viele Kasernenanlagen in ganz Deutschland - in Betrieb oder auch nicht - aus dieser dunklen Zeit stammen. Wer sich schon einige Kasernen bzw. deren Ruinen anschauen konnte, wird nach einer Weile schon recht sicher beurteilen können, wann die Gebäude errichtet wurden. Mit etwas Übung bekommt man sogar noch heraus, was zum Beispiel durch sowjetische Truppen (die GSSD) im Rahmen ihrer "Nachnutzung" verändert worden ist. Auch die Neubauten innerhalb der alten Anlagen lassen sich meist recht problemlos identifizieren. Das ist dann wieder Geschichte, die interessant und abwechslungsreich (wenn auch nicht erfreulich) ist!

Die Galerie umfaßt 77 Bilder.

Weiterlesen: Die Flugzeugführerschule Hagenow

Kommentar schreiben (5 Kommentare)

Am Rande eines Übungsplatzes - Wittstock /Dosse

Am Eingang zum Übungsplatz

(Ein Klick auf die Bilder öffnet eine qualitativ wesentlich bessere Version!)

Im Süden der mecklenburgischen Seenplatte, inmitten eines traumhaft schönen Heidegebietes, befindet sich der aufgegebene Übungsplatz Wittstock. Der Übungsplatz ist relativ jung, erst die sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) begannen ab 1952 mit der Nutzung durch Panzertruppen, dann mit der schrittweisen Enteignung der Grundstücke, offiziell als "Verkauf" ausgewiesen - aber zu lächerlichen Preisen. Im Tiefflug wurden Bomben abgeworfen, weswegen der Platz gemeinhin als "Bombodrom" bekannt wurde. Gegen die Nutzung war bis zum Abzug der sowjetischen Truppen praktisch kein Widerstand möglich.

Weiterlesen: Am Rande eines Übungsplatzes - Wittstock /Dosse

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Anschar-Krankenhaus

 Anschar-Krankenhaus

In Kiel befindet sich dieses z.T. leerstehende Gebäudeensemble aus der Kaiserzeit. Hier befand sich ein Marinelazarett, später eine Neurochirurgie. Mehrere Gebäude sind restauriert und befinden sich in neuer Nutzung, d.h. für Wohnzwecke, oder auch für Ausstellungen /Atelier-Räumlichkeiten. Aber einige Häuser dieses ziemlich großen Komplexes stehen leer und verfallen. Eine Wiedernutzung auch dieser Häuser ist anscheinend geplant - glaubt man einigen Veröffentlichungen rund um den A.-Park -, aber bei mindestens zwei Gebäuden dürfte der Verfall schon derart stark fortgeschritten sein, daß das mindestens sehr zweifelhaft erscheint.

Weiterlesen: Anschar-Krankenhaus

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Alte Kinderklinik in Oldenburg

Unheimliches im Keller

An einem strahlenden Frühsommertag 2013 besuchten wir die alte Kinderklinik in Oldenburg, Cloppenburger Straße. Auf diesem Areal war ein Hochhaus schon abgerissen worden. Dieses Gebäude hier war bereits um einen flachen Anbau (Verbindungsbau zu dem entfernten Hochhaus?) reduziert worden und sah für Außenstehende ganz nach einem typischen Fall von "hier macht der Bagger alles platt" aus. Aber davon keine Spur!

Weiterlesen: Alte Kinderklinik in Oldenburg

Kommentar schreiben (2 Kommentare)