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Lost Places

Lost Places

In dieser Kategorie finden sich alle unsere Fotos zu unserem Lieblingsthema. Bitte habt Verständnis dafür, daß bei den meisten Galerien kein Ort, keine Anschrift und keine Koordinaten zu finden sind. Diese Angaben veröffentlichen wir grundsätzlich nur bei Orten, die schon zu bekannt oder zu heruntergekommen sind. Viel zu oft haben wir gesehen, wie ein schöner versteckter Ort auf einmal in aller Munde war - und dann schlagartig von Vandalen "besucht" und zerstört wurde. Dem werden wir keinen Vorschub leisten! Bitte keine Anfragen zu den Locations, wir werden die nicht beantworten. Vielen Dank für Euer Verständnis!

Der geheime Regierungsbunker (Kelvedon Hatch)

Bei meinem Besuch in Südengland 2012 stieß ich - eher zufällig durch eine Anzeige in einem lokalen Blättchen - auf diesen Bunker. Es war trotz der genauen Anschrift und trotz einer aktuellen Navi-Karte gar nicht so einfach, ihn zu finden. Mehr als einmal bin ich an der Einfahrt vorbeigefahren. Überall wiesen die typisch britischen "weiß-auf-braun" Hinweisschilder auf den "Secret Nuclear Bunker" hin (Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Secret" ist ja schon recht witzig), nur die eigentliche Einfahrt trug kein Schild. Dann war es aber doch soweit.

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Die Flugzeugführerschule Hagenow

1935 wurde durch die Machthaber des Dritten Reiches die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, und es begann eine Zeit der hemmungslosen Aufrüstung. Kein Wunder, dass so viele Kasernenanlagen in ganz Deutschland - in Betrieb oder auch nicht - aus dieser dunklen Zeit stammen. Wer sich schon einige Kasernen bzw. deren Ruinen anschauen konnte, wird nach einer Weile schon recht sicher beurteilen können, wann die Gebäude errichtet wurden. Mit etwas Übung bekommt man sogar noch heraus, was zum Beispiel durch sowjetische Truppen (die GSSD) im Rahmen ihrer "Nachnutzung" verändert worden ist. Auch die Neubauten innerhalb der alten Anlagen lassen sich meist recht problemlos identifizieren. Das ist dann wieder Geschichte, die interessant und abwechslungsreich (wenn auch nicht erfreulich) ist!

Die Galerie umfaßt 77 Bilder.

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Am Rande eines Übungsplatzes - Wittstock /Dosse

Am Eingang zum Übungsplatz

(Ein Klick auf die Bilder öffnet eine qualitativ wesentlich bessere Version!)

Im Süden der mecklenburgischen Seenplatte, inmitten eines traumhaft schönen Heidegebietes, befindet sich der aufgegebene Übungsplatz Wittstock. Der Übungsplatz ist relativ jung, erst die sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) begannen ab 1952 mit der Nutzung durch Panzertruppen, dann mit der schrittweisen Enteignung der Grundstücke, offiziell als "Verkauf" ausgewiesen - aber zu lächerlichen Preisen. Im Tiefflug wurden Bomben abgeworfen, weswegen der Platz gemeinhin als "Bombodrom" bekannt wurde. Gegen die Nutzung war bis zum Abzug der sowjetischen Truppen praktisch kein Widerstand möglich.

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Anschar-Krankenhaus

 Anschar-Krankenhaus

In Kiel befindet sich dieses z.T. leerstehende Gebäudeensemble aus der Kaiserzeit. Hier befand sich ein Marinelazarett, später eine Neurochirurgie. Mehrere Gebäude sind restauriert und befinden sich in neuer Nutzung, d.h. für Wohnzwecke, oder auch für Ausstellungen /Atelier-Räumlichkeiten. Aber einige Häuser dieses ziemlich großen Komplexes stehen leer und verfallen. Eine Wiedernutzung auch dieser Häuser ist anscheinend geplant - glaubt man einigen Veröffentlichungen rund um den A.-Park -, aber bei mindestens zwei Gebäuden dürfte der Verfall schon derart stark fortgeschritten sein, daß das mindestens sehr zweifelhaft erscheint.

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Alte Kinderklinik in Oldenburg

Unheimliches im Keller

An einem strahlenden Frühsommertag 2013 besuchten wir die alte Kinderklinik in Oldenburg, Cloppenburger Straße. Auf diesem Areal war ein Hochhaus schon abgerissen worden. Dieses Gebäude hier war bereits um einen flachen Anbau (Verbindungsbau zu dem entfernten Hochhaus?) reduziert worden und sah für Außenstehende ganz nach einem typischen Fall von "hier macht der Bagger alles platt" aus. Aber davon keine Spur!

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Die Erprobungsstelle Rechlin

Im Jahre 1926, nur kurz nach dem katastrophal verlorenen Ersten Weltkrieg, gab es in Deutschland noch Leute, die meinten, an einem Krieg sei immer noch nicht genug verdient worden. Schon 1916 während des Krieges gab es hierzu Planungen. Eine Erprobungsstelle ("Flieger-Versuchs- u. Lehranstalt") für Kriegszwecke sollte eingerichtet werden, vor Kriegsende kam es aber nicht dazu.Ab etwas 1922 arbeiteten interessierte Rüstungs- und Militärkreise mit der damals noch jungen Sowjetunion zusammen, um die Beschränkungen des Versailler Vertrages (Entwicklungs- und Bauverbot für alle Flugzeugarten) zu umgehen.

Die Nazis begannen unmittelbar, nachdem sie an der Macht waren, mit dem massiven Ausbau unter Einbeziehung des Flugplatzes Lärz. Bis 1945 entstanden immer mehr Gebäude, zum Schluß mit einer Fläche von insgesamt 190 Hektar.

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[Video] Bilkyrkogården på Kyrkö mosse

Inmitten von Südschweden und zumindest aus Norddeutschland noch relativ schnell zu erreichen liegt der Bilkyrkogården på Kyrkö mosse.

Den haben wir schon ein paar Mal besucht, siehe: Bilkyrkogården på Kyrkö mosse

(Karte auf der nächsten Seite)

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In der gelben GSSD-Kaserne

Gelb, gelb, gelb und manchmal innen etwas blau: so sehen die weitaus meisten Hinterlassenschaften der GSSD aus. Selten findet man andere Außenanstriche wie z.B. ein freundliches Grau oder gar Tarnfarben.

Hier haben wir ein schönes Beispiel, wie eine Wehrmachts-Kaserne nach dem Krieg zu einer Liegenschaft der GSSD umfunktioniert worden ist. Die typischen Merkmale dieser Bauten finden sich auch hier wieder, wie z.B. die vergitterten Fenster in bestimmten Bereichen, rote Sterne an den Fassaden und vieles mehr. Es sind sogar (für mich nicht lesbare) Parolen in kyrillischer Schrift erhalten geblieben.

Es handelt sich hier um die ehemalige Heeresversuchsanstalt in Hillersleben. Die Geschichte ist in den verlinkten Artikeln (siehe oben!) hinreichend genau beschrieben. Am Ende des Artikels findet sich noch eine Karte der Umgebung. Leider ist fast alles inzwischen abgerissen worden, und hier befindet sich jetzt ein Solarpark. Schade: einige Gebäude hatten noch eine durchaus gute Substanz und wären zu retten gewesen. Aber in der Gegend braucht man eine solche Stadt sicher nicht ... viel Spaß mit den Bildern!

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Ein Blick auf den Autofriedhof Châtillon (nicht mehr existent)

Im Wald der toten Wagen - der Autofriedhof bei Châtillon, Belgien

Diesen Platz gibt es schon lange nicht mehr, sehr schade drum! Ich hätte diesen verwunschenen Ort gerne noch einmal besucht! Ganz kurze Geschichte des verwunschenen Waldes von Châtillon (Belgien): ein Schrotthändler kaufte den in die Heimat zurückkehrenden US-Soldaten der nahen Garnison ihre zurückbleibenden Autos ab, schlachtete sie z.T. aus und lagerte sie auf mehreren Wiesen. Um diese spezielle Wiese mit mehreren langen Reihen Autos pflanzte man Bäume, und so waren die Autos dann irgendwann "aus dem Sinn".

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[Video] Ein neuer Besuch in der Sperling-Kaserne

Im Sommer 2019 haben wir auf der ersten größeren Tour seit langer Zeit mal wieder einen Ausflug in die Ruinenwelt unternommen. Unser Weg führte uns zu der Garnison Vogelsang ("Sperling-Kaserne"), von heute zwar nur noch ein Bruchteil erhalten ist, aber immer noch einen Besuch lohnt.

Wir haben hier - neben eigenen Stücken - einen Track von Stellardrone ("The Earth Is Blue" - Live) auf die Soundspur gelegt. Stellardrone ist ein Pseudonym für einen litauischen Musiker, der seine Musik seitdem völlig kostenlos und unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Reinhören empfiehlt sich; der Link geht zu seiner Seite auf Bandcamp.

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