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Lost Places

Lost Places

In dieser Kategorie finden sich alle unsere Fotos zu unserem Lieblingsthema. Bitte habt Verständnis dafür, daß bei den meisten Galerien kein Ort, keine Anschrift und keine Koordinaten zu finden sind. Diese Angaben veröffentlichen wir grundsätzlich nur bei Orten, die schon zu bekannt oder zu heruntergekommen sind. Viel zu oft haben wir gesehen, wie ein schöner versteckter Ort auf einmal in aller Munde war - und dann schlagartig von Vandalen "besucht" und zerstört wurde. Dem werden wir keinen Vorschub leisten! Bitte keine Anfragen zu den Locations, wir werden die nicht beantworten. Vielen Dank für Euer Verständnis!

Die Erprobungsstelle Rechlin

Im Jahre 1926, nur kurz nach dem katastrophal verlorenen Ersten Weltkrieg, gab es in Deutschland noch Leute, die meinten, an einem Krieg sei immer noch nicht genug verdient worden. Schon 1916 während des Krieges gab es hierzu Planungen. Eine Erprobungsstelle ("Flieger-Versuchs- u. Lehranstalt") für Kriegszwecke sollte eingerichtet werden, vor Kriegsende kam es aber nicht dazu.Ab etwas 1922 arbeiteten interessierte Rüstungs- und Militärkreise mit der damals noch jungen Sowjetunion zusammen, um die Beschränkungen des Versailler Vertrages (Entwicklungs- und Bauverbot für alle Flugzeugarten) zu umgehen.

Die Nazis begannen unmittelbar, nachdem sie an der Macht waren, mit dem massiven Ausbau unter Einbeziehung des Flugplatzes Lärz. Bis 1945 entstanden immer mehr Gebäude, zum Schluß mit einer Fläche von insgesamt 190 Hektar.

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[Video] Bilkyrkogården på Kyrkö mosse

Inmitten von Südschweden und zumindest aus Norddeutschland noch relativ schnell zu erreichen liegt der Bilkyrkogården på Kyrkö mosse.

Den haben wir schon ein paar Mal besucht, siehe: Bilkyrkogården på Kyrkö mosse

(Karte auf der nächsten Seite)

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In der gelben GSSD-Kaserne

Gelb, gelb, gelb und manchmal innen etwas blau: so sehen die weitaus meisten Hinterlassenschaften der GSSD aus. Selten findet man andere Außenanstriche wie z.B. ein freundliches Grau oder gar Tarnfarben.

Hier haben wir ein schönes Beispiel, wie eine Wehrmachts-Kaserne nach dem Krieg zu einer Liegenschaft der GSSD umfunktioniert worden ist. Die typischen Merkmale dieser Bauten finden sich auch hier wieder, wie z.B. die vergitterten Fenster in bestimmten Bereichen, rote Sterne an den Fassaden und vieles mehr. Es sind sogar (für mich nicht lesbare) Parolen in kyrillischer Schrift erhalten geblieben.

Es handelt sich hier um die ehemalige Heeresversuchsanstalt in Hillersleben. Die Geschichte ist in den verlinkten Artikeln (siehe oben!) hinreichend genau beschrieben. Am Ende des Artikels findet sich noch eine Karte der Umgebung. Leider ist fast alles inzwischen abgerissen worden, und hier befindet sich jetzt ein Solarpark. Schade: einige Gebäude hatten noch eine durchaus gute Substanz und wären zu retten gewesen. Aber in der Gegend braucht man eine solche Stadt sicher nicht ... viel Spaß mit den Bildern!

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Ein Blick auf den Autofriedhof Châtillon (nicht mehr existent)

Im Wald der toten Wagen - der Autofriedhof bei Châtillon, Belgien

Diesen Platz gibt es schon lange nicht mehr, sehr schade drum! Ich hätte diesen verwunschenen Ort gerne noch einmal besucht! Ganz kurze Geschichte des verwunschenen Waldes von Châtillon (Belgien): ein Schrotthändler kaufte den in die Heimat zurückkehrenden US-Soldaten der nahen Garnison ihre zurückbleibenden Autos ab, schlachtete sie z.T. aus und lagerte sie auf mehreren Wiesen. Um diese spezielle Wiese mit mehreren langen Reihen Autos pflanzte man Bäume, und so waren die Autos dann irgendwann "aus dem Sinn".

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[Video] Ein neuer Besuch in der Sperling-Kaserne

Im Sommer 2019 haben wir auf der ersten größeren Tour seit langer Zeit mal wieder einen Ausflug in die Ruinenwelt unternommen. Unser Weg führte uns zu der Garnison Vogelsang ("Sperling-Kaserne"), von heute zwar nur noch ein Bruchteil erhalten ist, aber immer noch einen Besuch lohnt.

Wir haben hier - neben eigenen Stücken - einen Track von Stellardrone ("The Earth Is Blue" - Live) auf die Soundspur gelegt. Stellardrone ist ein Pseudonym für einen litauischen Musiker, der seine Musik seitdem völlig kostenlos und unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Reinhören empfiehlt sich; der Link geht zu seiner Seite auf Bandcamp.

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Ein zweiter Besuch in der Fliegerschule

Ansicht des letzten erhaltenen Gebäudes

An einem wolkigen und ausgesprochen kalten Ostermontag, dem letzten Tag unserer kleinen Tour, gelangten wir auch zu der beeindruckenden Ruine dieser ehemaligen Fliegerschule. Es handelt sich um die Fliegerschule Hagenow, die nach 1945 durch die GSSD weitergenutzt wurde und seit 1994 verlassen ist. Weil das Gebäude schon wegen der markanten Form in Kombination mit der Bezeichnung leicht zu finden ist und ohnehin derzeit abgerissen wird, schadet ausnahmsweise mal die Verfügbarkeit der Lage nicht so sehr.

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Sowjetische Sperling-Kaserne

 Sperling-Kaserne

Natürlich heißt diese Kaserne nicht so wie in der Überschrift beschrieben! - Was aber 15.000 Sowjetsoldaten in über 40 Jahren militärischer Nutzung nicht endgültig kaputtbekamen, sollen auch die Besucher ohne Kamera und ohne Hirn, dafür aber mit zuviel Kraft und Spraydosen, nicht so mühelos finden.

Update 2020

Wir haben dazu in 2019 ein Video erstellt: [Video] Ein neuer Besuch in der Sperling-Kaserne

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[Video] Am Kraftwerk Espenhain (aka Kraftwerk Thierbach)

Gerade fertig geschnitten, neuneinhalb Minuten über das Kraftwerk Thierbach, was auch unter dem Namen Kraftwerk Espenhain bekannt gewesen ist. Leider sind jetzt auch die letzten Reste der beeindruckenden Ruine für immer verschwunden - keine sechs Monate nach unserem Besuch an einem richtig heißen Tag vor ziemlich genau einem Jahr erfolgte im Oktober 2016 die Sprengung. Der größte Teil war da schon weg, aber immer noch war das Gebäude einfach beeindruckend ... schade, dass man in die oberen Etagen keinen Zugang mehr hatte. Denn da war noch viel zu sehen und zu erkunden ...

Schaut Euch den Film in Youtube als Vollbild an, er ist in Full HD veröffentlicht. Viel Spaß!

Hier befand sich das Kraftwerk:


Größere Karte anzeigen 

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Im alten Munitionslager, oder: die "Schneewittchen-Kaserne"

Im alten Munitionslager

Nebel ist ein angenehmer Begleiter beim Fotografieren: es gibt nur geringe Kontraste, die eine Kamera gut beherrschen kann, die Farben sind weicher, und allgemein werden die Bilder auch etwas "mystischer". An diesem Tag allerdings (10.04.2013) war es nur begrenzt neblig, dafür aber kalt und eisig. In etlichen wassergefüllten Räumen stand zentimeterdick Eis auf dem Fußboden, also war hier "aufpassen" das Motto des Tages ...

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Ein Krankenhausbesuch der etwas anderen Art ...

Das GSSD-Krankenhaus, Hauptgebäude mit Lenin-Bild

Immer noch wacht in diesem längst verlassenen Krankenhaus der GSSD der Genosse Lenin über Patienten und Personal ... die Gebäude sind hier angesichts des langen Leerstands natürlich schon arg verfallen, aber noch könnten sie saniert und einer neuen Verwendung zugeführt werden. In der Tat wurde einmal mit einem ausführlichen Exposé versucht, das gesamte Areal an mutige Investoren zu verkaufen: allerdings schrecken Beschreibungen wie "mögliche starke Belastung durch Munitionsrückstände" jeden Bauherren nachhaltig ab.

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In der Heeresmunitionsanstalt

In der Heeresmunitionsanstalt

Dieser Lost Place ist etwas ganz besonderes, weil hier auch ein Vierteljahrhundert nach Abzug der letzten sowjetischen Soldaten noch so gut wie keine Vandalen das Gelände verwüstet haben. In den Häusern gibt es noch zahlreiche unbeschädigte Fensterscheiben, obwohl natürlich eine Menge durch die Witterung zu Bruch gegangen ist. Hier sind die Gebäude in aller Ruhe verfallen - und damit es auch noch für ein paar andere Fotografen so bleibt (bis zum Abriß, der nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte), wird die Location nicht zu detailliert beschrieben. Nur sehr wenig Schmierereien sind zu sehen, allerdings ist leider auch nichts von den Sowjettruppen als Hinterlassenschaft aufzufinden.

Wie in jeder der über Ostern 2016 besuchten Locations findet man auch hier - seltsam, aber wahr - schwarze ausrangierte Röhrenfernseher. Das ist recht merkwürdig, weil ich darüber wirklich jedes Mal beim Betreten der Gelände oder vor einem Gebäude darauf gestoßen bin. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die sowjetischen Soldaten damals ihre Fernseher liegengelassen haben sollten: angesichts der Mängel in ihrer Heimat hätten sie sogar defekte Fernsehgeräte mit Sicherheit ebenfalls abtransportiert.

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