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Die belgische Chemiefabrik

 

An einem schönen Mai-Tag, nach dem Besuch eines stillgelegten Bahnbetriebswerkes in Belgien (der Lokomotivfriedhof mit den vielen Loks, die noch in und vor den Hallen stehen, Ihr erinnert Euch da sicher: Das dunkle Depot) war noch etwas Zeit, um auf dem Rückweg ins Hotel nach B. diesen kleinen Fund aufzusuchen. Wie üblich fahre ich mit Google Maps und der Satellitenansicht ja meine Strecken nach einem bestimmten Suchschema ab. Inzwischen konnte ich meine Methode ziemlich treffsicher zurechtfeilen. So traf ich auch auf diese Gebäudestruktur am Rande zweier großer Verkehrswege.

Über die Fabrik habe ich fast nichts herausbekommen. Das Gelände ist rings herum mit ziemlich hohen Mauern eingefaßt, die zur Straße hin auch wirklich gut erhalten sind. An Werbetafeln waren Bilder dieses Werkes in schwarz-weiß angebracht, also wie in einer Art Straßengalerie ausgestellt.

Was ich hinterher hörte, war: das Gelände soll hochgradig verseucht sein mit allen möglichen üblen Dingen. Ich meine, da hätte man etwas von riechen oder sehen müssen. Wenn da was war, dann im Boden. Gerochen hat es nur nach den blühenden Sträuchern, und die sahen nicht allzu krank aus - im Gegentum!

Ich traf dann noch ein Fotografenteam, die haben mit zwei Models m/w ein Shooting zum Thema "Fashion" gemacht. Wir haben uns nicht gestört, und so ging jeder seiner Wege.

Die Fabrik ist inzwischen abgerissen. Auf dem Gelände befindet sich nun ein Sportzentrum mit einem großen Parkplatz.


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