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Schweden 2016 - Tag 9 - Unterwegs nach Nordosten

Unterwegs, nahe Fågelvik

03.09.2016 - Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass unsere Zählung der Tage mit "6" endete und nun mit "9" weitergeht. Die Lösung ist in diesem Artikel versteckt: Und wieder ein Besuch bei den Grenzgängern! Dort haben wir die Tagen "7" /"8" verbracht. Weil die Bilder aber eher zum Thema "Urbex" passen als zu "Schweden", haben wir kurzerhand den Artikel aus der normalen Reihenfolge herausgenommen.

In Fågelvik haben wir eine ruhige Nacht verbracht. Da standen wir auch nicht zum ersten Mal, schon 2014 waren wir hier. Damals war Carlo noch nicht dabei - heute genießt er den kleinen Strand und tobt sich bei ziemlich netten Außentemperaturen im Wasser aus. Enttäuscht bellt er (wird nicht das einzige Mal sein) einem Kanu hinterher. Vielleicht war er im früheren Leben Bordhund?

Rastplatz

Die Rastplätze in Schweden kann man nicht genug loben. Wer das nicht kennt, sollte sich das mal selbst anschauen. Wo man entlang der deutschen Autobahn bei einem Bedürfnis eigentlich nur bei einer Raststätte "kann", ohne durch zentimetertiefe Pipi-Pfützen zu steigen, sind hier oben alle Rastplatz-Klos pieksauber. Das mag auch dem geringeren Verkehr geschuldet sein. Oder, wie erlebt, der Reinigung, die selbstverständlich auch am Sonntag stattfindet. Oder einfach nur dem besseren Benehmen?

Ein paar Informationen zu den Rastplätzen finden sich hier. Nicht genug loben kann man die "Rastplatskartan" (Download auf dieser Seite), die für Wohnmobilisten wie uns eine Goldgrube ist: an den eingezeichneten Rastplätzen findet man so gut wie immer eine Entsorgungsmöglichkeit für das Klo (auch bekannt als "Honigtopf"), und bei vielen Rastplätzen gibt es sogar die Möglichkeit, Trinkwasser nachzutanken. Eine "Gebühr" wird dafür nicht erhoben - wir sind ja auch in Schweden und nicht in Deutschland, wo dieser Vorgang schon mal 7 Euro kosten soll ...

Eine Straße nach ...?

Die Straßen sind auch in einem erstklassigen Pflegezustand, obwohl in Skandinavien schon 60-Tonner rollen dürfen. Selbst die nicht asphaltierten Nebenstraßen sind meistens um Längen besser als das, was wir zum Beispiel hier in Kiel vorfinden.

Die Fahrt zum Regenbogen

Unterwegs überrascht uns heute eine Art Regenschauer: irgendwie sind die Straßen naß - Regen muss eigentlich gerade vorbeigekommen sein, wir sehen aber nur einen schönen Regenbogen.

Aber hinter uns kommt noch einmal ein Schauer herunter! Im Gegenlicht sieht das dann natürlich herrlich aus:

Regenschauer im Gegenlicht

Hier liegt Fågelvik - bei der Kirche steht man sehr ruhig am See, es ist wunderschön dort:


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Unseren Urlaub könnt ihr natürlich weiterverfolgen: Schweden 2016 - Tag 10 - Kopparberg und Nora