Fotoblog Lost Places
Immer noch wacht in diesem längst verlassenen Krankenhaus der GSSD der Genosse Lenin über Patienten und Personal ... die Gebäude sind hier angesichts des langen Leerstands natürlich schon arg verfallen, aber noch könnten sie saniert und einer neuen Verwendung zugeführt werden. In der Tat wurde einmal mit einem ausführlichen Exposé versucht, das gesamte Areal an mutige Investoren zu verkaufen: allerdings schrecken Beschreibungen wie "mögliche starke Belastung durch Munitionsrückstände" jeden Bauherren nachhaltig ab.
Die Galerie vom ersten Besuch findet ihr hier: Militärkrankenhaus "Altes Lager" (1. Besuch)
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- Geschrieben von: Andreas
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Die Kasernen in Döberitz gehörten zu den bedeutendsten Militärstandorten Deutschlands. Gemeinsam mit dem Truppenübungsplatz Döberitz, der westlich von Berlin lag, bildeten sie über fast ein Jahrhundert eines der größten Ausbildungs- und Übungszentren der preußischen Armee, der Reichswehr, der Wehrmacht und später der sowjetischen Streitkräfte.
Unsere Besuche
Die Bilder aus dieser Galerie entstanden im Jahre 2017. Da war schon der Panther "geklaut" worden, der sonst vor dem Kasino stand (2011 beim ersten Besuch noch vorhanden). Heute, 9 Jahre später, sind gerade mal noch eine Handvoll Gebäude erhalten, u.a. das Stabsgebäude und das Wirtschaftsgebäude. Die Unterkünfte und die Wachgebäude wurden abgerissen, ebenso die Nebengebäude.
Die Anfänge
Die Geschichte begann 1895, als der preußische Staat rund 4.400 Hektar Land westlich von Berlin für einen neuen Truppenübungsplatz enteignete. Das Dorf Döberitz musste weitgehend aufgegeben werden, zahlreiche Gebäude wurden geräumt oder später abgerissen. Gleichzeitig entstanden erste Zeltlager und Holzbaracken für die Ausbildung der Garderegimenter.
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- Geschrieben von: Andreas
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Weiterlesen: Kasernen in Döberitz (2. Besuch)
Auch für ein drittes Mal hatten wir noch Spaß genug an dieser einzigartigen Einrichtung, leider immer mehr verfallen und heute (2026) bis auf sehr wenige restliche Gebäude abgerissen.
Unseren ersten Besuch findet ihr hier: Kasernen in Döberitz (1. Besuch)
Unser zweiter Besuch ist hier (plus eine Menge geschichtlicher Hintergrund): Kasernen in Döberitz (2. Besuch)
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- Geschrieben von: Andreas
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Weiterlesen: Kasernen in Döberitz (3. und letzter Besuch, 2017)
Wer sich für die Geschichte dieses Lost Place interessiert, die habe ich in aller Kürze schon bei diesem Beitrag dazu geschrieben: Video: Die Erprobungsstelle Rechlin.
(Natürlich ist auch das Video sehenswert, es stammt übrigens von einem weiteren Besuch dort und zeigt nochmals andere Aufnahmen!)
Dieser Lost Place ist irgendwie unheimlich, weil es durch den bis an die Häuser wachsenden Baumbestand extrem dunkel ist, sowohl außen wie auch innen. Und der Erhaltungszustand ist außergewöhnlich schlecht, wir haben viel ältere Gebäude gesehen, oder gleichaltrige, die ebenso lange leer standen und noch ganz gut auf den Betrachter wirken. Aber hier ist tatsächlich schon alles sehr stark verfallen.
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- Geschrieben von: Andreas
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Die Heeresmunitionsanstalt Wulkow bei Neuruppin war eine der großen deutschen Munitionsfabriken und ‑lagerstätten der 1930er und 1940er Jahre. Sie produzierte und lagerte Artilleriemunition, Zünder und Sprengstoffe für die Wehrmacht, wurde 1945 gesprengt und später von der Sowjetarmee genutzt. Heute ist das Gelände ein stark belasteter Lost Place mit zahlreichen Altlasten. Die Munitionsanstalt lag südlich von Neuruppin, nahe dem Dorf Wulkow, eingebettet in Wälder und abseits größerer Siedlungen – ein typischer Standort für gefährliche und gefährdete Rüstungsbetriebe. Sie war Teil eines Netzes von Munitionsanstalten in Brandenburg (u. a. Pinnow, Hohenlychen, Darsikow).
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- Geschrieben von: Andreas
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Weiterlesen: Heeresmunitionsanstalt Wulkow bei Neuruppin