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Grenzgänger, der zweite Besuch

Grenzgänger beim 2. Besuch

Immer noch stehen sie wie zum Verkauf aufgereiht im Grenzgebiet von zwei nördlichen Ländern ... aber nach kaum fünf Jahren seit dem ersten Besuch hat sich hier doch einiges verändert. Manche Fahrzeuge sind verschwunden, manche auch zusammengefallen, andere wiederum um etliche Teile "erleichtert". Während ich bei meinem ersten Besuch sogar noch einen der Besitzer dieses verwunschenen Platzes antraf, und keine hundert Meter weiter auch Nachbarn auf ihrem Grundstück zu sehen waren, scheint diese Halbinsel nun menschenleer. An den Häusern hängen nun Warnschilder ... in den Gebäuden gibt es angeblich Fallen gegen Einbrecher und Diebe, und - Zitat - "das Schreien hört hier draußen niemand". Dafür gab es jede Menge Touristen, wir zählten ein halbes Dutzend Autos auch aus Deutschland. Da wird wohl die eine oder andere Tasche "Souvenirs" verschwinden.

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Oldtimer im Wald

Ein Käfer steht im Walde ...
Ein Käfer steht im Walde ...

Tief versteckt in einem skandinavischen Waldgebiet ... über eine ausgefahrene Sand-Straße zu erreichen, durch tausend üble Schlaglöcher ... aber es lohnt sich, diesem verwunschenen Ort einen Besuch abzustatten! Die Geschichte ist schon oft erzählt worden: der Platz, der einst dazu diente, Gebrauchtfahrzeuge auf einem verschwiegenen Weg in das Nachbarland zu bringen (wohl aus demselben Grund, aus dem gewisse Leute ihre Milliönchen in bar in die Schweiz schleppen), ist seit Jahren quasi außer Betrieb. Nur noch wenig Teileverkauf findet hier statt, denn die Wracks werden natürlich nicht jünger, und die Korrosion hat die meisten Teile wohl schon endgültig unbrauchbar gemacht.

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Bilkyrkogården på Kyrkö mosse

Verbogener VW Käfer im Wald
Verbogener VW Käfer im Wald

Inmitten von Südschweden und zumindest aus Norddeutschland noch relativ schnell zu erreichen liegt der Bilkyrkogården på Kyrkö mosse.

Dieser Autofriedhof ist einzigartig, auch wegen seiner Geschichte. Zu der Geschichte kann man im Wikipedia-Artikel nachlesen (siehe bei den Links). Das müssen wir nicht alles noch mal neu ab- und aufschreiben. Ist das aber nicht eine berührende Geschichte? Hier lebte ein alter Mann ganz allein im Wald (wir kennen die Gegend, es ist recht einsam dort), und schlachtete ganz allein Fahrzeug um Fahrzeug aus. Für die Reste fand sich eine Gemeinschaft und eine verständnisvolle Regierung: nun steht das Areal noch sehr lange Zeit unter Schutz.

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Das dunkle Depot

Im dunklen Depot lauern die Lokomotiven
Im dunklen Depot lauern die Lokomotiven

Am "Tag der Arbeit" 2011. Ein nicht zu kleiner, aber ziemlich heruntergekommener Vorort nahe einer europäischen Großstadt. Hier gab es bis in die 90er reichlich Arbeit durch zahlreiche Bergwerks- und Hüttenbetriebe. Alles weg - bis auf ein Stahlwerk und die Reste der Eisenbahnindustrie. Geht der Stahl, dann geht auch die Bahn. Immense Transport- und Rangierkapazitäten werden nun nicht mehr gebraucht.

(Klick auf die Bilder öffnet ein größeres, besser aufgelöstes Bild in einem neuen Fenster!)

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Gibt es einen Urbexer-Codex?

Oft zu lesen, wohl von vielen nicht verstanden und von etlichen nicht beherzigt:

"Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints."

Blindwütige Zerstörungen (Foto: Angela Krause)

Das sollte doch eigentlich eindeutig sein, oder? "Nimm nichts mit - außer Deinen Bildern. Laß nichts da - außer Deinen Fußspuren!"

Was bedeutet das, und was ist denn überhaupt verbindlich auf der Suche nach dem ultimativen Lost Place?

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