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Die Irrenanstalt am Domjüch-See

Die Irrenanstalt am Domjüchsee im Novembernebel 

Die Wikipedia leitet den (lesenswerten!) Artikel über die frühere Irrenanstalt so ein: "Die Mecklenburg-Strelitz'sche Landesirrenanstalt Domjüch (ab 1934 Heil- und Pflegeanstalt Domjüch), umgangssprachlich auch Domjüch genannt, war eine Nervenheilanstalt in Mecklenburg. Die Ruinen der Anstaltsgebäude liegen am Ufer des Domjüchsees im Neustrelitzer Stadtteil Strelitz-Alt und stehen unter Denkmalschutz." 

Als ich ca. November 2010 die Ruinen besuchen konnte, herrschte ein echtes Novemberwetter - kalt, grau, neblig. Den Fotografien tat es gut, denn zu diesem Ort mit der finsteren Geschichte paßt kein fröhlicher Sonnenschein.

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In der gelben GSSD-Kaserne

In der gelben Kaserne

Gelb, gelb, gelb und manchmal innen etwas blau: so sehen die weitaus meisten Hinterlassenschaften der GSSD aus. Selten findet man andere Außenanstriche wie z.B. ein freundliches Grau oder gar Tarnfarben.

Hier haben wir ein schönes Beispiel, wie eine Wehrmachts-Kaserne nach dem Krieg zu einer Liegenschaft der GSSD umfunktioniert worden ist. Die typischen Merkmale dieser Bauten finden sich auch hier wieder, wie z.B. die vergitterten Fenster in bestimmten Bereichen, rote Sterne an den Fassaden und vieles mehr. Es sind sogar (für mich nicht lesbare) Parolen in kyrillischer Schrift erhalten geblieben.

Es handelt sich hier um eine ehemalige Heeresversuchsanstalt. Die Geschichte ist in den verlinkten Artikeln (siehe oben!) hinreichend genau beschrieben. Am Ende des Artikels findet sich noch eine Karte der Umgebung. Leider ist alles inzwischen abgerissen worden, und hier befindet sich jetzt ein Solarpark. Schade: einige Gebäude hatten noch eine durchaus gute Substanz und wären zu retten gewesen. Aber in der Gegend braucht man eine solche Stadt sicher nicht ... viel Spaß mit den Bildern!

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Die Bäckerei des Konzentrationslagers

Die Brotfabrik, KZ Sachsenhausen

An einer der größeren Schleusen des Oder-Havel-Kanals, unweit von Oranienburg, steht ein gar nicht mal großer Gebäudekomplex seit Jahrzehnten leer und verfällt. Zur Geschichte: hier mußten 1935 Häftlinge den Bau eines Schießstandes für die SS durchführen. Das war noch, bevor das KZ Sachsenhausen (nur weniger Kilometer westlich) errichtet wurde. 1939 /1940 wurde hier die Brotfabrik / Bäckerei erbaut - ebenfalls von Häftlingen -, sie belieferte das Konzentrationslager und SS-Dienststellen mit Brot. Im Bäckereikommando arbeiteten bis zu 80 Häftlinge.

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Die belgische Chemiefabrik

Die belgische Chemiefabrik

An einem schönen Mai-Tag, nach dem Besuch eines stillgelegten Bahnbetriebswerkes in Belgien (der Lokomotivfriedhof mit den vielen Loks, die noch in und vor den Hallen stehen, Ihr erinnert Euch da sicher ... ) war noch etwas Zeit, um auf dem Rückweg ins Hotel nach B. diesen kleinen Fund aufzusuchen. Wie üblich fahre ich mit Google Maps und der Satellitenansicht ja meine Strecken nach einem bestimmten Suchschema ab. Inzwischen konnte ich meine Methode ziemlich treffsicher zurechtfeilen. So traf ich auch auf diese Gebäudestruktur am Rande zweier großer Verkehrswege.

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Die Grube Göttelborn

Förderturm der Grube GöttelbornDie Grube Göttelborn war bis zu ihrer Stillegung im Jahre 2000 eine der wichtigsten saarländischen Gruben, die von den Saarbergwerke AG, später von Ruhrkohle AG (RAG) betrieben wurde. Der Förderturm über Schacht 4 wurde noch 1990 für 200 Millionen Euro (umgerechnet natürlich, damals war ja noch die D-Mark aktiv ...) erbaut. Bis heute ist er mit 90 Metern Höhe der höchste Förderturm im Bergbau - weltweit!

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