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Die Kaserne in der Einflugschneise

Brüllender Panther

Diese Kasernenanlage sollte nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte noch von der Bundeswehr genutzt werden. Deswegen hatte man zunächst mit Sanierungsarbeiten begonnen und viele Dächer sind neu eingedeckt worden. Aber wie so oft, sitzen in diesem Teil der Staatsverwaltung ausgesprochene Wenigmerker: als sich kurz darauf die Pläne änderten, wurden die Arbeiten eingestellt. Nun findet man zwar noch gelegentlich Spuren von Holzarbeiten auf dem Areal (Freischnitt der Wege zum Beispiel), aber abgesehen von den üblichen Vernagelungen der Türen und Fenster passiert hier nichts mehr.

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Heeresversuchsanstalt Peenemünde

Ein Nachbau der V1

1936 wurde diese Versuchsanstalt im Norden der Insel Usedom errichtet, kurz darauf kam die "Erprobungsstelle der Luftwaffe" ("Peenemünde-West") hinzu. Eigentlich lag die Heeresversuchsanstalt auf dem Truppenübungsplatz Kummersdorf. Dort konnten aber Forschungen an derart großen Raketen nicht unternommen werden - hier mußte immer mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß einzelne Fehlschüsse in bebautem Gebiet niedergingen.

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Die Fliegerschule

Die Fliegerschule

Hm, heute mal eine Location ohne genaue Lageangabe. Der Ort ist bei vielen Fotografen natürlich schon bekannt, und aktuell finden sich große Teile des denkmalgeschützten Areals (z.B. der sehr nahegelegenen sowj. Militärklinik) sogar bei gängigen Immobilienportalen, einschließlich schönem Exposé.

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Das alte Krematorium

Im alten Krematorium

1910 wurde es eingeweiht, und blieb keine 100 Jahre in Betrieb. Es steht unter Denkmalschutz, aber Witterung, normaler Verfall und - natürlich - Vandalen haben aus diesem eigentlich recht gelungenen Bau eine abbruchreife Ruine gemacht. Die Technik ist (bzw. "war" am 01.07.2012) noch fast vollständig vorhanden, obwohl Metalldiebe ihre Spuren bereits hinterlassen hatten.

Der Zugang ist normalerweise verrammelt, aber manchmal sind die Türen wieder auf (Galerie, Keller). Ich bin durch die offene Kellertür hineinspaziert - gut, wenn man eine sehr gute Taschenlampe dabeihat! Es ist im Untergeschoß finster wie nur irgendwas, weil es kaum Oberlichter oder Kellerfenster gibt.

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Das Sanatorium E.

Flügel im Sanatorium E.

Dieses Sanatorium hätte um diese Zeit herum eigentlich sein hundertjähriges Bestehen feiern können, aber das sollte (mal wieder) nicht so sein. Errichtet wurde es 1912 bis 1914 in einer großzügigen Parkanlage von einem Arzt als Lungenklinik. Die Namensgebung erfolgte nach seiner Ehefrau. Nach der sogenannten "Machtergreifung" durch die Nazis mußten die Eigentümer fliehen.

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