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Ein zweiter Besuch in der Fliegerschule

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Russischer Tapeten-Untergrund

Die Sowjettruppen haben in fast allen ihren Liegenschaften die Wände meist nicht gestrichen, sondern tapeziert. Als Untergrund dienten ausgediente Zeitungen, was man heute noch überall gut nachvollziehen kann. Die Tapeten sind längst abgefallen, die Zeitungen blieben manchmal noch an der Wand kleben.

In gut erhaltenen Mittelteil des Haupthauses

In gut erhaltenen Mittelteil des Haupthauses sind die Korridoren noch recht hell. Die Treppen sind ausgebaut worden, weil sie aus wertvollem Granit oder dergleichen gefertigt waren. Stattdessen gibt es hölzerne Rampen. Man ist sehr gut beraten, die erstmal für vergammelt zu halten und gründlich zu untersuchen, bevor man sie zu betreten wagt!

Parkettreste, Schutt und Blätter

Parkettreste, Schutt und Blätter sind im Obergeschoß häufig aufzufinden. Für das rätselhafte "Recycling-Unternehmen" wurden nur die Räume im Erdgeschoß benutzt.

Licht und Schatten prägen die Erscheinung des Raums

Licht und Schatten prägen die Erscheinung des Raums, bei dem ein Fenster so vernagelt wurde, dass noch ein Luftdurchsatz möglich ist.

Fenster mit fehlender Fensterbank

Auch die Fensterbänke wurden ausgebaut und in irgendeinem Raum zur weiteren Verwendung aufgestapelt. Als sich das Fenster dann löste, blieb es auf dem unterlegten Stein so schief stehen.

Skurril, der in der Farbe zum Graffiti passende Kinderwagen

Der Kinderwagen ist mir beim ersten Besuch in einem anderen Raum aufgefallen. Fotografen scheinen ihn gern als Detail zu benutzen. Hier sieht man auch etwas von der wirklich wenig vorhandenen Graffiti.

Fehlendes Stück im Oberstübchen

Und wieder fehlen ein paar Meter des Korridors in einem Obergeschoß. Das Wasser steht im Flur und wird sich geduldig nach unten fressen, bis auch Beton durch Frost seine Stabilität einbüßt.

Am nördlichen Ende des Haupthauses löst sich die Stirnwand

Am nördlichen Ende des Haupthauses angekommen, löst sich schon die Stirnwand ab. Hier befanden sich für den letzten Raum (im letzten Querhaus) noch Balken in der Wand, die sind aber bei einem Teilabriß schon verschwunden.

Hattet Ihr Spaß an diesem Rundgang? Dann schreibt mir doch mal. Und für ein paar Fakten noch ein paar Links:

Und hier die Lage des letzten Gebäudes der ehemaligen Fliegerschule:


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