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Ein zweiter Besuch in der Fliegerschule

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Überreste der Sanitäranlagen

In jedem Querblock und auch im Haupthaus sind noch die Reste der Sanitäranlagen vorhanden, allerdings sind sämtliche Installationen schon verschwunden. Interessant ist, dass fast alle Wandfliesen mit dicken Farbschichten übermalt wurden. Diese blättern jetzt durch die jahrzehntelange Vernachlässigung der Ruine ab.

Blick in einen Querflügel

Der Blick in die Querflügel bestätigt, dass man die Räume links und rechts der Korridore besser nicht mehr betritt. Nur die Korridore sind vollständig aus Beton erbaut, einschließlich der Decken zum Obergeschoß. Diese Böden sind noch tragfähig. In den Seitenflügeln / Querflügeln bestehen die Böden, wie man oben sieht, aus Balken mit darüber gelegtem Parkett. Und das ist, wenn noch nicht eingestürzt, marode und nicht mehr zu betreten.

Oben im Bild sieht es so aus, als ob die Trümmer des Einsturzes beseitigt worden sind. Wohl eine Spur vom Abriß?

Im ersten Stock, hinten fehlt der obere Teil des Gebäudes.

Im ersten Stock sind die Schäden durch Feuchtigkeit schlimmer, weil hier das Wasser direkt durch das lecke Dach eindringt. Hinten im Bild fehlt der obere Teil des Gebäudes. Man kann noch auf der Decke zum unteren Korridor gehen. Weil das aber offenbar nicht eingestürzt ist, sondern abgerissen wurde (fehlende Trümmer!), würde ich das nicht wagen: eventuell ist hier auch der Beton schwer beschädigt.

Urbex-Hund Carlo hält Wache

Während der Tour paßt Carlo auf uns auf. Er hat Heidenspaß am hin- und herwuseln, aber wir passen natürlich auch auf ihn auf - nicht dass er mit einem morschen Balken verunglückt!

Morsche Bodenbalken in einem Querflügel

Hier sieht man eine Bodenkonstruktion in einem Querflügel, die in den letzten Zügen liegt. Sollte hier jemand so leichtsinnig sein, den darüberliegenden Raum zu betreten, ist der letzte Balkenrest durch.

Einsturz- oder Abrißspuren im Haupthaus

Entlang des zentralen Flures finden sich immer wieder Türöffnungen, aus denen der Schutt der einst benachbarten Räume dringt. Weil die Außenwände statt aus Beton aus Ziegelmauerwerk bestanden, sind sie nicht annähernd so stabil wie der Hauptkorridor und demzufolge eine leichte Beute vom Verfall.

Ein einst vielleicht sogar bewohnter Kellerraum

Im Keller finden sich Räume, die nach den Jahrzehnten noch verfallener sind als die Obergeschosse, wahrscheinlich werden die Keller auch bei anhaltendem Regen geflutet. Das Bettgestell ist "Modell Wehrmacht".

Kisten der Sowjetarmee

Alle Kellerräume sind aufgebrochen oder gar nicht erst verschlossen. Es findet sich alle möglichen Hinterlassenschaften der letzten hier stationierten Truppen, meist Kleidungsstücke, aber alles hoffnungslos vergammelt.

Stabile Eisentür, knallgelb gestrichen

Die Türen zu den Kellerräumen bestehen meist aus Stahl. Es sind auch so gut wie die einzigen noch im Gebäude überhaupt noch vorhandenen Türen.

Erhaltene Fenster mit Vergitterung

In manchen Gebäudeteilen sind die Fenster noch recht gut beieinander, die Scheiben noch intakt und die Gitter noch vorhanden. Im Vordergrund ist dagegen das Mauerwerk bereits kollabiert.