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Touristische Artikel - alles rund um unsere Reisen

Kurztrip nach Stralsund

Hansestadt Stralsund, ein kurzer Besuch 2009

Ende Mai 2009 - wolkenloser Himmel, ziemlich warm. Schon fast ein sommerlicher Tag, und das ist bei noch angenehmen Temperaturen ideal für einen Altstadtbummel, zumal wenn das Ziel an der Ostsee liegt.

Stralsund kennt der eine oder andere ja vielleicht nur von der Durchfahrt Richtung Rügen, mancher kommt hier auch vorbei, wenn es nach Usedom gehen soll. Der Anblick von der Durchgangsstraße aus ist nicht so übermäßig prickelnd. Dabei hat Stralsund eine sehr gut erhaltene Altstadt und besteht zum Glück nicht nur aus den Plattenbauten im Nordwesten der Stadt (Knieper, Knieper West ...). Stralsunds Altstadt ist auch noch sehr sehenswert, und deswegen lohnt sich immer ein Besuch.

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Besuch in ... Bückeburg!

Am Rathaus in Bückeburg

Wir waren anläßlich einer Feier im Freundeskreis ohnehin in der Gegend, die uns bis dahin fast vollständig unbekannt bzw. nur von der Durchreise her bekannt war. Mal nachgelesen, was es dort für Sehenswürdigkeiten gibt - die Auswahl fällt aber wirklich schwer. Für den Anfang mal eine kleine Runde durch Bückeburg. Klickt auf die Bilder, eine viel größere Version ist hinterlegt!

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Im Wildpark Eekholt

 Im Wildpark Eekholt

Das war wohl der schönste Tag des Jahres bis jetzt: im kurzärmligen Hemd nachmittags draußen sitzen hatten wir ewig nicht mehr! Samstag, 02.04.2016 also in den Wildpark Eekholt. Unser Carlo darf angeleint mit, aber die ganze Zeit an der Leine mitlaufen - kennt er nicht, also fiept er ziemlich lange recht enttäuscht rum. Nörgeln hilft nix, da muss man standhaft bleiben!

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Die Eisenbahnbrücke Dömitz

Die Eisenbahnbrücke Dömitz

Die Eisenbahnbrücke bei Dömitz ist ein interessanter Ort, der erst bei Kenntnis seiner Geschichte die Bedeutung offenbart. Weil die verlinkten Quellen die Geschichte dieser Brücke ohnehin schon umfassend beschreiben, hier nur die wichtigsten Infos in aller Kürze (für "Klickfaule"):

  • Planungen erfolgten bereits sehr frühzeitig. Nachweislich (siehe Links) sind Planzeichnungen, die bis ins Jahr 1861 zurückreichen.
  • Berlin-Hamburger Eisenbahn erhielt 1870 die Konzession für eine Bahnlinie von Berlin bis Buchholz, u.a. über Dömitz. Die Linie sollte möglicherweise bis Bremerhaven verlängert werden.
  • Der Ausbau war zweigleisig projektiert und wurde auch dafür vorbereitet (einschl. der Elbbrücke). Aber über eingleisigen Betrieb kam die Strecke nie heraus. Lediglich auf der Brücke wurde zeitweilig ein zweites Gleis verlegt.
  • Bauzeit der Brücke: 1871 bis 1873. Weil Dömitz eine Festung war und die Brücke mit Eisenbahnlinie sozusagen eine Lücke in der Elbverteidigung geschlagen hätte, waren besondere Sicherungsmaßnahmen für den Bau vorgeschrieben: höchste Entfernung zur nahegelegenen Festung 1.500 Meter (Sichtkontrolle, Möglichkeit des Artilleriefeuers usw.), gesicherte Brückenenden, Sperreinrichtungen.
  • Länge der Brücke: fast 1.000 Meter. Das Vorland auf dem Westufer - der heute erhaltene Brückenteil steht hier - wurde mit zwanzig Überbauten gequert, daran schlossen sich vier lange Überbauten über dem eigentlichen Fluß an, dazu ein drehbarer Teil (Drehbrücke).
  • Die Brücke wurde wenige Tage vor Kriegsende durch Tiefflieger schwerst beschädigt. Sie wurde nie wieder instandgesetzt, weil die Elbe ab Kriegsende die innerdeutsche Grenze bildete und Grenzübergänge im Kalten Krieg nicht sonderlich erwünscht waren. Von Wittenberge bis Dömitz gab es bis 1947 noch geringen Güterverkehr, dann wurde die Linie eingestellt und demontiert. Auf westlicher Seite bis hin nach Dannenberg diente die Zufahrt noch eine Weile länger als Abstellgleis.
  • 1978 wurden auf westlicher Seite einsturzgefährdete Teile der Brücke abgerissen. In der DDR verschwanden erst 1987 die östlichen Brückenteile: Reste der Drehbrücke, die östlichen vier kleinen Bögen und der östliche Brückenkopf wurden im Wege der "Grenzsicherung" abgerissen.
  • Die vorhandenen Brückenreste stehen nun unter Denkmalschutz. Im Jahr 2010 wurde die Brücke von der Deutschen Bahn an ein niederländisches Immobilienunternehmen verkauft für 305.000 Euro.

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Ein Sommertag in Lüneburg

Ein Sommertag in Lüneburg - oder auch gerne zwei, drei ... - das lohnt immer einen Besuch!

Im Juli 2015 haben wir uns einen Ausflug nach Lüneburg gegönnt. Das war auch zugleich der erste größere Ausflug mit Carlo. Es ist natürlich nicht so einfach, einen Riesenwuschel zu bändigen, während man gleichzeitig die Kamera ruhig halten will. Für einen Spaziergang ohne Leine haben aber leider die anderen Besucher der Stadt kein Verständnis. Aber Carlo gewöhnte sich daran, ebenso wie an seine Rolle als "Model" (siehe oben).

Es war nicht der erste Ausflug nach Lüneburg, aber beim ersten Mal war es eine Zwischenstation bei reichlich nasskaltem Wetter. Wir standen seinerzeit über Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz (53°15'19.3"N 10°24'43.3"E). 2015 allerdings dann die Überraschung: nunmehr für die Öffentlichkeit geschlossen, Schranke davor. Eine Behörde reklamiert nun den öffentlichen Parkraum für sich und die Angestellten, vielen Dank auch, so zentral gibt es in Lüneburg kaum noch einen ruhigen Platz. Wir wichen mit dem Wohnmobil aus - ohne Internetverbindung (genau an der Stelle, wo man einmal Maps aufrufen möchte, gibt es natürlich ein Funkloch ...) war das ein wenig tricky. Der andere Parkplatz befindet sich hier: 53°15'16.9"N 10°24'27.1"E (Am Kreideberg, etwa Hausnummer 10). Wir konnten dort auch um den See herumlaufen, und es war dort sehr ruhig. Mit dem Wohnmobil sind wegen der Länge nicht alle Parkbuchten geeignet, aber im Großen und Ganzen ging das noch.

In der Lüneburger Innenstadt erwartet einen überraschend viel alte und sehr gepflegte Bausubstanz. Die üblichen Bausünden der 60er und 70er Jahre halten sich in Grenzen. Einen kleinen Eindruck mag die Bildergalerie geben!

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