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Recht & Gesetz Recht & Gesetz

Hier werden wir von Zeit zu Zeit eigene Beiträge, Lesetips und Links usw. zu Rechtsthemen rund um die Fotografie veröffentlichen, und auch die eine oder andere informative Website dazu vorstellen. Achtung: wir sind natürlich keine Volljuristen und leisten hier auch keine Rechtsberatung. Wenn wir hier etwas veröffentlichen, dann nur im Rahmen einer normalen Meinungsäußerung. Die Befolgung von irgendwelchen Ratschlägen erfolgt immer auf eigene Gefahr.

Bilderklau dokumentieren, verfolgen und künftig erschweren

Eisenbahndepot in Belgien

In jüngster Zeit nehmen ja bekanntlich die Urheberrechtsverletzungen wieder ein wenig zu, nachdem ja bis etwa 2015 eine gewisse "Flaute" eingekehrt war. Vielleicht fühlen sich die Damen und Herren Straftäter 1 ja wieder sicher? Einige dieser "Spezialisten" bekommen in diesen Tagen nette Post von einem (für mich) sehr netten Rechtsanwalt. Aber das ist insgesamt unerwünscht und unnötig - auf der einen Seite kommen ja Schadensersatzzahlungen herein, andererseits wird eigener Content vielleicht schon längere Zeit für Werbezwecke mißbraucht an Stellen, wo man seine Bilder lieber nicht sehen will. Vom Zeitaufwand und den Kosten her gesehen ist es fast ein Nullsummenspiel. Deswegen beschreibe ich erst einmal den Aufwand, dann ein paar Gegenmaßnahmen.

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An der Schlei nimmt man es wohl nicht so genau ...

An den Ufern der Schlei - Raps, Schlei und Segelboot

... mit dem Urheberrecht! Offenbar nutzen die Warnungen und warnenden Beispiele auf dieser Website überhaupt nichts gegen den immer noch anhaltenden Bilderklau. Dieses Bild oben (über zehn Jahre alt und sicher nicht eins meiner besten Bilder) wurde schon mehrfach von teilweise unbelehrbaren Ferienwohnungs- und Ferienhausvermietern rund um die Schlei für ihre eigenen Zwecke heruntergeladen und verwendet. Wieder einmal liegen hier zwei Fälle auf dem Schreibtisch. Wie gehe ich damit um?

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Öffentliche Veranstaltung - Einzelfotos sind problematisch

Ferropolis

Das OLG Frankfurt hat entschieden (Quelle: OLG Frankfurt, Urteil vom 21. April 2016 – 16 U 251/15 –, juris), dass Bilder einer Person, die an einer öffentlichen Veranstaltung teilgenommen hat, nicht immer nach § 23 KunstUrhG verbreitet werden dürfen. Wie wir Fotografen wissen, verbietet § 22 KunstUrhG grundsätzlich das Veröffentlichen von Fotos ohne Einwilligung des Abgebildeten (§ 22 KunstUrhG in der Fassung vom 16.2.2001). Der nächste Paragraf definiert aber einige Ausnahmen von diesem Grundsatz, ohne die beispielsweise Bildjournalismus oder auch nur die Amateuraufnahme vom belebten Marktplatz niemals denkbar wären.

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Wieso Vertrag? Hey, wir sind doch Freunde!

Wer kennt die Situation? Man verabredet sich für ein Shooting, hat einen entspannten und fröhlichen Tag mit viel Spaß ... das Model übertrifft sich selbst und der Fotograf hat zweihundert wunderbare Aufnahmen. Es geht an die Nachbearbeitung, und wie mit Handschlag vereinbart kriegt das Model eine CD mit hochauflösenden JPEGs, der Fotograf stellt ein, zwei Serien in die fotocommunity ein, bei deviantart und weiteren Portalen. Auch bei Facebook landen die üblichen Bilder, alsdann meldet sich eine Zeitschrift und nimmt zwei Aufnahmen für einen Artikel an.

So weit, so erbaulich.

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Bilderklau entdeckt - und nun?

Kaum etwas ist für einen Berufsfotografen oder einen ernsthaften Amateur so ärgerlich, wie ein eigenes Bild unerlaubt auf einer fremden Website wiederzufinden - nur noch übertroffen mit der Nennung eines falschen Namens als Bildautor. Man kann das ignorieren ... aber empfehlenswerter erscheint aus meiner Sicht, konsequent dagegen vorzugehen und die eigenen Ansprüche auch gerichtlich durchzusetzen. Aufwändig ist das nicht unbedingt, insbesondere wenn uns ein Anwalt vertritt - das ist für den Rechtslaien ohnehin erste Wahl.

Disclaimer /wichtige Hinweise:
Ich gebe die hier aufgeführten Ratschläge ausschließlich aus eigener Erfahrung wieder. Dieser Artikel darf nicht als Rechtsberatung verstanden werden, und so ist er auch nicht gemeint. Wer Rechtsberatung sucht, ist hier verkehrt und sollte einen Rechtsanwalt aufsuchen - das bin ich nämlich nicht! Alle beschriebenen Ratschläge gebe ich nach bestem Wissen und Gewissen so, wie ich selbst in den geschilderten Fällen handelte bzw. handeln würde. Aus der Befolgung meines Rats nun irgendwelche Ansprüche abzuleiten, wenn was schiefgeht: nein, es gibt keine Gewährleistung für die Richtigkeit oder auch nur Zweckmäßigkeit dieser Tips. Alles klar? Ich übernehme keine Haftung, lesen und befolgen auf eigenes Risiko, lieber Leser!

 

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